mhm... es fällt mir wahnsinnig schwer, darüber zu redn/schreiben, aber ich machs trotzdem....

also, das ganze hat auch mit meinem charakter zu tun.. ich war schon immer ein ganz stilles, aber aufmerksames kind, aber das haben die meistens nich gemerkt, und haben dann auch oft sachen gesagt, bei denen sie dachten, ich versteh sie nich, obwohl ich sie doch verstanden hab.viele kommntare haben mich auch verletzt! eiene frau hat z.b. zu meiener mutter mal gesagt (ich glaub, da war ich so 4/5), das ich ja, eher etwas dümmlich bin und so... naja, ich wusste schon damals, das es nich grad gut is, dumm zu sein! meine grosse schwester war das krasse gegenteil von mir, sie war laut, frech und leibte aufmeksamkeit. wir stritten die ganze zeit. das problem war(und ist immer noch, wenn wir uns streiten)das sie einem mit worten so fertig machen kann, das man richtig aggressiv und handgreiflich wird. und natürlich war ich es, die dann am ende schuld war. ich war es halt schon gewohnt, immer schuld zu sein, und mir machte bald nix mehr aus. ich fing an, meiner mutter geld zu klauen, damit ich mir süßigkeiten kaufen konnte. ich log bei jeder kleinigkeit, aus angst, ich könnte ärger kriegen, hausarrest und am abend, wenn mein vater nach hause kommt, popohaue. irgentwann fing iich an, eine rolle zu spielen, jemand zu sein, der ich gar nich war. keiner wusste, das ich fast jeden abend im bett weinte. ich fing an, meine fingernägel bis zum fleisch abzukauen, wunden aufzukratzen. als meine eltern dann mal für ein wochenende weggingen, übernachteten meine schwester und ich bei meinem nachbar( ich war damals so 8). der 16 jährige sohn kam dann eines nachts zu mir ins zimmer und fing an mich anzufassen. ich wusste nich, wie ich mich wehren sollte, ich wusste ja noch nich mal, was er da tat, inur das ich es nich wollte. aber wie immer war ich ja selbst schuld, ich hatte s ja verdient.ich fing an zu rauchen, ich fand mich cool, erwachsen. naja, als ich 9 war zogen wir für zwei jahre nach england. ich wusste natürlich nicht, dass wir wieder zurückgehen würden, und ich nahm abschied von meine freunden, mit der sicherheit, das ich sie nie wieder sehen würde. dann musste ich mich ersteinmal in england eingewöhnen, englisch lernen und neue freunde finden.in england kam auch meine 5te schwester zur welt. naja, ich hab mich auf jeden fall nicht wohl gefühlt, wurde immer schüchterner und stiller. auf der schule,die ich besuchte, wurde mir jegliche eigene persöhnlichkeit zerstört, weil mir verboten wurde, meine eigene meinung zu sagen. als ich trotzdem freunde gefunden hatte, und ich mich damit abgefunden, für immer in england zu bleiben, hiess es plötzlich, wir ziehen wieder nach deutschland. das war für mich am schlimmsten,ich hatte angst, meine alten freunde wieder zu sehen. naja, ich musste da durch. mit 11 hatte ich dann meine ersten selbstmord gedanken. ich hatte in england stark zugenommen und ich hörte richtig oft "fette kuh" und so, was mein selbstbewusstsein nicht gerade stärkte.mit 12 ritzte ich mich das erste mal, mit dreizehn der erste suizid versuch. aber ich konnte das alles sehr gut verbergen.bis meine beste freundin meine wunden am arm bemerkte. ich musste ihr alles erzählen, was keien gute idee war, da sie es nicht verkraftet hat, und es anderen erzählte. naja, ich konnte damit leben, sagte ihr dann halt nur noch, was sie hören wollte. dass ich mich besser fühlte, das es mir wieder gut geht und so weiter. währenddessen, fing ich an, mich am bein zu ritzen, und ass nichts mehr. wenn ich dann doch danach was essen musste, kotzte ich es wieder aus. im dezember 2004 war dann der 2te, diesmal ernst gemeinte suizidversuch, was aber daneben ging, weil ein kumpel mich fand.naja, dann kam ich wie gesagt für eine woche auf intensiv. ich fing an eine therapie zu machen, aber ich hatte kein vertrauen zur therapeutin. an silvester04/05 hatte ich einen anfall, kann es nich anders beschreiben. ich hate zu viel getrunken, wollte mich und alle anderen umbringen. wollte einfach nur weg. ich bin dann auch einfach losgerannt, bin aber immer wieder hingefallen. dann hatten wir in der schule unser 8-klass spiel, es ging mir besser, aber nich gut. ich fing an, wieder normal zu essen, aber hörte nicht auf, mich zu ritzen. als ich dann einen freund bekam, hörte ich auf. ich machte zwar bald schluss, erhatte mir aber trotzdem sehr geholfen, obwohl er gar nicht wusste, was ich hatte. mein nächster freund war ganz anders. er hatte seine eigenen probleme, mit denen er nicht fertig wurde. er schlug mich, weil er seine agressionen nich unter den griff bekam. irgentwannn fing er auch an, mich dann zu befummeln, wenn ich es nicht wollte. am schluss vergewaltigte er mich. ich wurde schwanger! ich machte schluss und liess abtreiben. zwei wochen später kam meine 5te schwester auf die welt, als frühgeburt. am anfang konnt ich sie nicht sehen, es war einfach zu schwierig, sie ohne zu weinen anzuschauen. naj, jetzt ist meine schwester drei monate, zuhause und ich kann sie immer noch nicht lange halten, ohne dass ich mich frag, was passiert wäre, wenn ich das kind behalten hätte. und wie ich überhaupt einen menschen so ermorden konnte, ohne dass er sich wehren konnte. durch die schwanger schaft habe ich auch zugenommen, und ich fühl mich rundum unwohl!